Europneu - Pneumat - Pneuservice - Tipps für sichere Fahrt
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So machen Sie Ihr Auto Winterfest: Wenn Ihr Auto auch bei eisigen Temperaturen problemlos seine Dienste leisten soll, ist ein Wintercheck unerlässlich! Wir verraten Ihnen, was Sie tun können und was Sie beachten müssen! Jedes Jahr gibt es unzählige Unfälle auf deutschen Straßen wenn der erste Wintereinbruch zu verzeichnen war. Oftmals werden die Unfälle von schlecht vorbereiteten Autofahrern und deren Autos mit verursacht. Wer sein Auto sicher für den Winter rüsten will, der sollte bei uns den Wintercheck durchführen lassen. Aber auch der Fahrzeughalter selbst kann mit ein paar einfachen Handgriffen zur eigenen Sicherheit im Winter beitragen. W i n t e r r e i f e n F r o s t s c h u t z m i t t e l Ist mein Reifen abgefahren? Kleine Höcker im Profilgrund bilden die Verschleiß-Indikatoren. Hat sich das Reifenprofil bis auf die gesetzlich erlaubte Mindestprofiltiefe von 1,6 mm abgefahren und damit auf das Niveau der Verschleiß-Indikatoren abgenutzt, müssen die Reifen ausgetauscht werden, weil die Sicherheit sonst nicht mehr gewähleistet ist und Sie sich darüber hinaus strafbar machen. Wir empfehlen allerdings dringend, bereits vor Erreichen der 1,6-mm-Grenze zu wechseln. PKW-Sommer: 3 mm Restprofil. Auf nassen Straßen steigt das Aquaplaning-Risiko auf abgenutzten Reifen stark an. Das Rest-Profil kann das Wasser nicht mehr schnell genug abführen. Die Reifen stoßen schnell an ihre Haftgrenze, was wiederum hohe Schleudergefahr bedeutet. Auf einer nasser Fahrbahn bei einer Blockierbremsung ist der Bremsweg fast doppelt so lang ist wie bei Neureifen (8 mm Profiltiefe). Die Reifen müssen um den ganzen Umfang und auf der ganzen Breite der Lauffläche mit Profilrillen oder Einschnitten versehen sein. Die Profiltiefe muss in den Hauptrillen gemessen werden, die bei modernen Reifen mit Abnutzungs-Indikatoren gekennzeichnet sind. Um eine ausreichende Schneehaftung zu erhalten, sollten Sie Ihre Winterreifen spätestens bei 4 mm Restprofiltiefe erneuern.
Aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse altern Reifen, wodurch ihre Funktionstüchtigkeit und damit auch Verkehrssicherheit beeinträchtigt werden kann. Dies gilt insbesondere für nicht oder wenig benutzte Reifen (PKW- Anhänger, Reserveräder), die trotz ausreichender Profiltiefe aufgrund der üblicherweise langen Stehzeit zusammen mit anderen ungünstigen Einflüssen in ihrer Verkehrssicherheit stark beeinträchtigt sein können. Reifen aller Hersteller tragen die so genannte DOT-Kennziffer auf der Seitenwand, die Auskunft über ihr Produktionsdatum gibt. Seit Anfang 2000 ist diese Nummer nicht mehr dreistellig, sondern besteht aus vier Zahlen. Die beiden ersten Zahlen nennen die Produktions-Kalenderwoche, die nächsten Zahlen das Jahr.
Kein Pkw-Fahrer sollte heute noch auf die Idee kommen, seine Reifen selbst auf die Felge aufzuziehen. Bei fehlerhafter Montage (z.B. unter Zuhilfenahme von Schraubenziehern oder ähnlichen "Werkzeugen") kann es zu Verletzungen der Wulstpartie oder gar zu Kernbrüchen kommen, bei denen zunächst keine äußeren Spuren erkennbar sind, doch schränken sie die Fahrsicherheit drastisch ein. Als schlimmste Folge könnte es einen "Reifenplatzer" und somit einen Totalausfall des Reifens nach sich ziehen. Darüber hinaus muss ein Reifen ausgewuchtet werden, um ein optimales Fahrverhalten zu gewährleisten. Dieser Vorgang bedingt allerdings besondere technische Gerätschaften. In Österreich gilt ab 1. November die Winterreifenpflicht! TIPP:
Warum Winterreifen? Nach der aktuellen Rechtsprechung kann das Fahren mit Sommereifen im Winter u.U. juristische Konsequenzen nach sich ziehen und darüber hinaus könnten Sie Ihren Versicherungsschutz verlieren. Nur Winterreifen bieten bei niedrigen Temperaturen ein höchstes Maß an Sicherheit. Winterreifen können im Gegensatz zu Sommerreifen nicht "einfrieren". Das garantiert zum sicheren Fahrverhalten einen optimalen Fahrkomfort. Fortschritte bei der Profilgestaltung lassen moderne Winterreifen ohne Einbußen auch an attraktiver Optik gegenüber Sommereifen glänzen. Moderne Winterreifen sind genauso leise und komfortabel wie Sommerreifen und verschleißen nicht schneller dank ausgefeilter Silica-Mischungs-Technologien.
Bremsen bei 50 km/h auf Schnee Winterreifen ----------------->(35 m) Sommerreifen --------------------------->(43 m)
Winterreifen -------------------------------------->(57 m) Sommerreifen ---------------------------------------------------------------->(68 m)
Ein funktionstüchtiges Ventil garantiert die Dichtheit des Reifens. Fährt ein Automobil z.B. mit 100 km/h, so zieht am nur wenige Gramm schweren Ventil eine Kraft von 1,7 kg - mehr als eine große Flasche Wasser. Im Laufe seines Lebens altert das Ventil jedoch, seine Dichtigkeit kann dann abnehmen. Setzen Sie Ihre eigene Sicherheit oder die Lebensdauer Ihrer Reifen nicht aufs Spiel, nur um den Preis neuer Ventile einzusparen. Achten Sie deshalb beim nächsten Reifenwechsel darauf, dass Ihr Händler auch neue Ventile montiert.
Sonneneinstrahlung, Wärmeeinwirkung und auch Zugluft haben Einfluss auf die Alterung von Reifen. Der ideale Lagerraum für Reifen ist möglichst kühl, trocken, dunkel und nur mäßig gelüftet. Kontakte mit Öl und Fett, Kraftstoffen, Lösungsmitteln und Chemikalien sind zu vermeiden. Bestimmte Metalle, im besonderen Kupfer und Mangan, wirken auf Gummierzeugnisse schädigend. Es sollte auch das gegenseitige Berühren von Reifen unter schiedlicher Farben vermieden werden (Weisswand). Reifen und Kompletträder werden am besten mit etwas Bodenabstand (Unterlage)gestellt oder gestapelt. Unsere Tipps zur Reifenlagerung helfen Ihnen, Ihre Winterreifen zur nächsten Saison in perfektem Zustand wiederzufinden:
Warum ist Luftdruck wichtig? Warum Reifen rotieren? Warum sollte ich das Profil prüfen?
Der richtige Luftdruck ist die Lösung für ein sicheres Fahren und ein langes Lebens ihres Reifens. Es ist sinnvoll, den Reifendruck 1x pro Monat mit einem geeigneten Luftdruckmesser zu messen. Falls die Reifen aber erwärmt sind, stellen Sie einen um 0,3 bar höheren Druck als den empfohlenen ein. Schleichender Druckverlust zeigt womöglich ein auftretendes Problem von Rad/Reifen auf. Lassen Sie Ihre Reifen von einem Fachmann begutachten. Vergewissern Sie sich, dass der Reifen kalt ist, wenn der Luftdruck gemessen wird. Nur schon ein gefahrener Kilometer kann Einfluss auf den Luftdruck haben und kann Ihnen falsche Ergebnisse liefern.
Die einfachste Art, das Reifenprofil zu überprüfen, sind die Indikatoren in der Lauffläche des Reifens, welche die minimale Profiltiefe von 1,6 mm anzeigen. Alle PW-, Lieferwagen- und Lastwagen-Reifen haben in der Lauffläche Profiltiefenanzeiger. Die Markierung finden Sie auf der Reifenschulter (TWI). Ist das Profil abgefahren, so erkennen Sie dies an einem oder mehreren Indikatoren. Ist dies der Fall, muss der Reifen ersetzt werden.
Wenn ein Reifen dieses Bild aufweist, ist vermutlich zu wenig Luftdruck vorhanden, das ist Schlimmste, was dem Reifen passieren kann. Unterdruck führt zu frühzeitiger Abnützung der Schultern. Dabei entsteht unnötige Hitze, die wiederum die Lebensdauer des Reifens beeinflusst. Reifen mit Unterluftdruck brauchen mehr Antriebskraft, was zu einem höherem Benzinverbrauch führt. Ueberprüfen Sie den Reifendruck regelmässig. Unregelmässige Abnützung kann aber auch von falsch oder fehlerhaft eingestellter Lenkgeometrie herführen. Goodyear Reifenhändler können Sie entsprechend beraten.
Hat ein Reifen zu viel Luftdruck, führt dies zur Abnützung der Lauffläche in der Mitte des Reifens, dort wo er die meiste Last des Fahrzeuges trägt. Ueberdruck verkürzt die Lebensdauer Ihres Reifens. Unregelmässige Abnützung kann aber auch von falsch oder fehlerhaft eingestellter Lenkgeometrie herführen. Goodyear Reifenhändler können Sie entsprechend beraten.
Zeigt die Lauffläche des Reifens sägezahnartige Erscheinungen, kommt dies von unregelmässiger Reibung auf der Strasse. Die Lösung ist die Ueberprüfung der Lenkgeometrie und/oder des Luftdrucks.
Nicht ausgewuchtete Reifen erzeugen Vibrationen, was zur Ermüdung des Fahrers führen kann. Dies kann vor allem vorzeitigen und unregelmässigen Reifenverschleiss hervor rufen. Auch wird die ganze Vorderachse unnötig belastet. Der Reifen muss beim Montieren richtig ausgewuchtet werden. Reifen sollten beim ersten Anzeichen von Vibrationen überprüft.
Ein Fahrzeug ist richtig eingestellt, wenn die Aufhängung und Lenkgeometrie richtig ausgerichtet sind. Wenn Sie einen unregelmässigen Reifenverschleiss feststellen, kontaktieren Sie bitte Ihren Goodyear Reifenhändler. Reifenrotation (vorne/hinten) Für viele Autobesitzer ist es eine Kleinigkeit die Räder selber zu wechseln. Es ist aber schneller und effizienter, wenn Sie es von einem Fachmann machen lassen. Ihr Fahrzeughandbuch enthält Informationen, wann man die Räder wechseln sollte. Ist nichts derartiges erwähnt, empfiehlt es sich, die Reifen spätestens alle 10.000 Kilometer seitengleich von vorne nach hinten zu wechseln.
Reifenreparaturen sollten nur von einem Fachmann vorgenommen werden. Eine zuverlässige Reifenreparatur beinhaltet, dass der Reifen von den Felgen demontiert wird. Nur so kann der Reifen auch auf etwelche andere Schäden/Mängel untersucht werden. Nach der Montage muss er neu ausgewuchtet werden. Diese Richtlinien beziehen sich auf österreichische Normen.
Hier einige Ratschläge, die Ihnen im Pannenfall helfen:
Korrekt angezogene Radmuttern lassen sich später wesentlich leichter wieder lösen! |
